In einem internationalen Umfeld, das von geopolitischen und regulatorischen Herausforderungen geprägt ist, setzt die Feralpi Group ihren Dekarbonisierungskurs konsequent fort. Einen wichtigen Beitrag dazu leistet FERALPI STAHL in Riesa, wo derzeit die Weichen für die Produktion von grünem Stahl gestellt werden.
Lonato del Garda/Riesa, 01. Juni 2026. Die Feralpi Group, zu der auch der deutsche Standort FERALPI STAHL in Riesa gehört, wurde zum fünften Mal in Folge in die Liste der Europe’s Climate Leaders 2026 aufgenommen. Die von der Financial Times in Zusammenarbeit mit Statista erstellte Studie zeichnet europäische Unternehmen aus, die sich besonders stark für die Verringerung der Intensität ihrer Treibhausgasemissionen engagieren.
Die Auszeichnung hat in diesem Jahr eine besondere Bedeutung: fünf aufeinanderfolgende Jahre in der Rangliste zeugen nicht nur von messbaren Ergebnissen, sondern auch von der Kontinuität und Konsequenz eines industriellen Weges, der in schwierigen Jahren eingeschlagen wurde. Von Covid-19 über die Spannungen auf den Energiemärkten bis hin zu den Kriegen in der Ukraine und im Nahen Osten sowie der jüngsten Abschwächung der Berichtspflichten im Rahmen des europäischen Omnibus-Pakets: das Umfeld, in dem die Unternehmen tätig sind, wurde von tiefen Diskontinuitäten geprägt.
In diesem Umfeld hat sich Feralpi entschieden, seinen eingeschlagenen Kurs beizubehalten und seine Investitionen sowie Ziele im Bereich der Dekarbonisierung zu bestätigen. Im Fokus stehen dabei Energieeffizienz und, wo möglich, die Elektrifizierung von Prozessen, Kreislaufwirtschaft und der zunehmende Einsatz erneuerbarer Energien.
Die von Financial Times und Statista erstellte Liste berücksichtigt europäische Unternehmen, die die besten Ergebnisse bei der Reduzierung der Treibhausgasemissionen Scope 1 und Scope 2 im Verhältnis zum Umsatz erzielt haben. In die Bewertung fließen außerdem die Transparenz bei der Berichterstattung über die Emissionen Scope 3 sowie die Zusammenarbeit mit unabhängigen Prüfern wie der Science Based Targets Initiative (SBTi) ein.
„Zum fünften Mal in Folge als European Climate Leader der Financial Times anerkannt zu werden, hat für uns eine ganz bestimmte Bedeutung: Es bestätigt, dass Nachhaltigkeit keine taktische Entscheidung ist, sondern eine echte langfristige industrielle Leitlinie“, erklärt Giuseppe Pasini, Präsident der Feralpi Group. „In den letzten Jahren haben wir Gesundheitskrisen, Kriege, Energiespannungen und regulatorische Veränderungen durchlebt, die Unternehmen und Lieferketten auf die Probe gestellt haben. Doch trotz alldem setzen wir unseren Weg fort“.
Die Feralpi Group
Die Feralpi Group ist einer der führenden Stahlhersteller Europas (knapp 1,7 Milliarden Euro Umsatz 2024, rund 2.000 direkt Beschäftigte 2024 in sieben Ländern) und auf die Herstellung von Stählen sowohl für den Bausektor als auch für Spezialanwendungen spezialisiert. Die Entwicklung von Feralpi Siderurgica, dem 1968 in Lonato del Garda (Brescia) gegründeten und im Konzern führenden Unternehmen, ermöglichte die Bildung eines internationalen Konzerns mit einer diversifizierten und vertikalisierten Produktions- und Vermarktungskette.
Feralpi möchte nicht nur einer der internationalen Marktführer in der Stahlbranche sein und dabei durch technologische Innovation, Nachhaltigkeit und Talententwicklung Spitzenstandards vorwegnehmen. Das Unternehmen möchte auch die besten Stähle für die Bau- und Maschinenindustrie auf möglichst nachhaltige Weise produzieren, dabei zum wirtschaftlichen und sozialen Fortschritt der Gemeinschaften, zur Förderung der Region und zum Wohlbefinden der Arbeitnehmer beitragen und sich für den Übergang zu Entwicklungsmodellen engagieren, die auf eine höhere Inklusion und Effizienz zielen und geringere Umweltauswirkungen mit sich bringen.
Ihre Ansprechpartnerin für weitere Informationen:
Sarah Lippert, Marketing & Kommunikation
T +49 3525 749-2514
presse@de.feralpigroup.com